"Gehst du tiefer hinein, was du bist, ereignet sich der Wandel von selbst"

Ich bin Gestalt- und LeibGestalttherapeutin
Der Begriff "Gestalt" kommt aus der Gestaltpsychologie und wird gleichbedeutend verwendet mit "Ganzheit". Alles Erfahrbare – ein Gefühl, eine Erinnerung,  ein Thema oder Konflikt  –  kann eine "Gestalt" sein. Verwirrende Gedanken, unklare und sich widersprechende Wünsche und Bedürfnisse, eine bevorstehende Entscheidung sind Beispiele für sogenannte "offene Gestalten". Diese und "erstarrte Gestalten" rauben uns Energie. Wir stecken fest.

Ziel
ist es, die "Gestalten" in Bewegung zu bringen, damit diese sich neu ordnen und dadurch zu einer "prägnanten Gestalt" werden können. Aus der Stagnation in die Bewegung zu mehr Klarheit.

Mein Anliegen
ist, dass Sie sich ein klares Profil geben und aus Ihrem ganz persönlichen  Selbstfindungs- und Entwicklungsprozess aufrecht "rausgehen" -  auf Ihrem Weg neue Schritte gehen.
Dabei will ich Sie gerne unterstützen. Kompetent, empathisch und konfrontativ.

GESTALTTHERAPIE

Der Begriff „Gestalt“ ist aus der Gestaltpsychologie übernommen und wird in der Gestalttherapie gleichbedeutend verwendet mit „Ganzheit“. Fritz Perls, Mitbegründer der Gestalttherapie, ging davon aus, dass viele Menschen „zersplittert“ sind, ihnen die Ganzheit fehlt. Dadurch erleben sie bewusst auch nur Teile ihrer selbst und sich selbst nicht als Ganzes. Ziel ist es daher, den Menschen zu unterstützen, sich seiner verdrängten, unbewussten Teile bewusst zu werden, sie zu akzeptieren und zu integrieren und so zu einer neu gewonnenen Ganzheit zu verhelfen. Heilung ist die Vollendung einer prägnanten Gestalt. Die Gestalttherapie ist eine weltweit anerkannte, psychotherapeutische Methode. Gestalttherapie ist eine Grundhaltung zum Leben.

GEFÜHLE, GEDANKEN UND KÖRPER

Nach dem Gestaltansatz sind unsere Erlebnisse und Erfahrungen im Körper gespeichert und finden sich häufig in Verhaltensweisen wieder. In der Beobachtung von Körperhaltung und Körperbewegung sowie Körperspannung oder -überbetonung können erlernte Muster sichtbar werden. Auch der Umgang mit Gefühlen ist verkörpert und zeigt sich beispielsweise im Atemfluss, über die Stimme, in der Mimik und/oder in der Gestik. Denkmuster können sich ebenfalls durch Ent-spannungszustände wiederspiegeln. Negative Gedanken können uns eng machen oder binden unsere Energie etc.. Von Respekt und Akzeptanz geprägtes Denken, uns selbst und anderen gegenüber, macht hingegen frei und weit. Der Gestaltansatz versteht menschliches Leben als ein dynamisch pulsierendes System zwischen Gefühlen, Gedanken und Körper. Die Balance dieser Ebenen führt zu mehr Kraft und innerer Ruhe. 

DER PROZESS

Die Struktur aktueller Erfahrung und die Beschaffenheit des Kontaktes mit sich selbst und anderen werden beleuchtet. Hierbei spielt keine Rolle, was erfahren, getan, gesagt oder erinnert wird, sondern vielmehr, wie es passiert. Durch die Arbeit an dieser sehr persönlichen Erfahrungsstruktur im Hier und Jetzt wird es möglich, die dynamische Beziehung zwischen aktuellem Geschehen und Hintergrund zu beleben, so dass der Kontakt erhöht, das Gewahrsein unterstützt und dem Verhalten Tatkraft verliehen wird. Das „Experiment“ erlaubt der*dem Klient*in alle in ihr*ihm verborgenen Anteile und Vorstellungen lebendig werden zu lassen, eröffnet die Freiheit zu alternativen Erfahrungen und Handlungsentwürfen in einem geschützten Raum. Durch Achtsamkeit und Bewusstsein wird Präsenz aufgebaut, welche erlaubt, in der Vergangenheit erlernte destruktive Lebens- und Beziehungsmuster durch konstruktive zu ersetzen. So dient der Gestaltansatz dem Wachstum der Persönlichkeit auf dem Weg zu sich selbst, in ihrer Echtheit, Differenziertheit, Verantwortungsfähigkeit, ihrem Selbstwertverständnis, ihrer Lebendigkeit, Kreativität und Lebensfreude.

WEITERE INFOS

Raum2SICH ENTWICKELN

statt trainiert zu werden. Beim Gestaltansatz geht es niemals darum, Sie und Ihr Verhalten „umzuerziehen“. Im Gegenteil: Die Gestalttherapie ermutigt die*den Klient*in, sich eben nicht ungefragt anzupassen, sondern für jede neue Situation jeweils eine passende Lösung für sich zu finden, also selbstbestimmt und kreativ zu sein.

VERZICHT AUF KATEGORISIERUNG

Die Gestalttherapie versucht ohne Schubladen auszukommen. Diagnosen und Deutungen wirken im System und sind deshalb auch hinderlich. Ich gebe meine Wahrnehmung und Beobachtung ehrlich und transparent in Form von Rückmeldungen, die als Denkanstöße gedacht sind. Ich maße mir jedoch nicht an, mehr als die*der Klient*in selbst zu wissen und bin mir bewusst, dass ein achtsamer Umgang mit diesem Thema sehr wichtig ist. In der Gestalttherapie sprechen wir nicht von Patienten, sondern von „Klient*innen“, denn wir bewerten individuelles Verhalten oder Empfinden nicht als „richtig“ oder „falsch“, „gesund“ oder „krank“. Wir erforschen stattdessen, ob ein Verhalten vor dem Hintergrund der aktuellen Lebenssituation einer*s Klient*in für sie*ihn sinnvoll ist oder nicht.

Raum

AKTIVE GESPRÄCHSPARTNER AUF AUGENHÖHE

Die Psychotherapeut*innen z.B. in Filmen, verhalten sich meistens distanziert. Sie stellen ihren Klient*innen Fragen und ermuntern sie zum Reden. Doch niemals äußern sie eine persönliche Meinung oder zeigen sich selbst als Person. In der Gestalttherapie ist das anders: Hier sitzt Ihnen der Therapeut*in auch als Mensch gegenüber. Sie können jederzeit persönliche Fragen stellen und eine Antwort erwarten – authentisch und ehrlich. Gestalttherapeut*innen sind aktive Gesprächspartner*innen.